Tipps

Tipps

Hinweise 2K-PU-Schaum

Anwendung 2K-PU-Schaum

  • Die Doseninhaltstemparatur muss mindesten +15° und maximal +25°Celius betragen
  • Die Untergrundtemparatur muss mind. +10°C betreagen.
  • Den Drehteller 6 mal nach rechts drehen.
  • Mindestens 30 mal mit dem Ventil nach unten in Längsrichtung aufschütteln.
  • Die Verarbeitungszeit (Topfzeit) beträgt 5-8 Minuten.

Einbau von Türzargen mit 2K-PU-Schaum

  • Die Relative Luftfeuchtigkeit soll kleiner als 60% betragen.
  • Den Untergund nicht befeuchten ! Stark saugende Untergründe mit PU-Primer vorbehandeln.
  • Teilverschäumung nur für Türblätter bis 40kg Türblattgewicht geeignet.
  • Die Fugenbreite muss mindestens 8mm und maximal 25mm betragen.
  • Die Spreizzeit beträgt 1 Stunde.
  • Unterfütterung der Zarge zum Boden 3mm

Achtung!

  • Keinesfalls heiße Wärmequellen wie Herdplatten oder Heizöfen zur Erwärmung der Dose benutzen.
  • Kalte Dosen 8 Stunden vorher bei Raumtemparatur lagern.
  • Transport der temperierten Dosen zur Baustelle in einer Thermobox oder styroporkiste.
  • Bei Temparaturen über +25° Dosen in kaltem Wasserbad abkühlen auf +15° bis +25° Celsius.
  • Bitte beachten Sie das technische Datenblatt und Sicherheitsdatenblatt sowie die Angaben zur fachgerechten Montage nach dem anerkannten Stand der Technik.

Anwendung Schleifradierer (PCI Elofix o.ä.)

Wichtiges vorab:

  1. Den Schleifblock Elofix darf man nur auf Oberflächen verwenden die nicht empfindlich gegen Kratzer sind. In den Schleifblöcken ist Quarzsand enthalten.
  2. Deswegen nicht auf emailierten Oberflächen wie Waschbecken, WC, Badewanne und Dsuchwanne anwenden.

Der Schleifradierer entfernt zuverlässig jede Art von Oberflächenschmutz; z.B. Metallabrieb auf Fliesenoberflächen. Auch hier gilt es Vorsichtig anzufangen, sich sozusagen vorzutasten; Auch Fliesenoberlächen können bei zu starker Anwendung verkratzt werden.

Um eine bessere Reinigungswirkung zu erziehlen ist es hilfreich ein wenig Wasser einzusetzen; das erhöht die Reinigungswirkung. Auch Fugen lassen sich perfekt reinigen indem man die Kanten über die Fugen zieht.

  • Silikonreste entfernen
  • Farbreste entfernen
  • Metallabrieb, Metallstriche entfernen
  • Schimmel entfernen
Schleifradierer Schmutzradierer

Silikonfuge erstellen

Übersicht zur Vorbereitung und zum Verfugen von Silikon und Acryl

1. Fugenausbildung Silikonfuge

Bei bewegungsausgleichenden Fugen aus Silikon oder Acryl sollten die Dimensionen auf die Bewegungsaufnahme ausgelegt sein. Da es keinen universellen Dichtstoff gibt, muss objektbezogen entschieden werden, welches System Anwendung findet. Mit unseren Dichtstoffen erhalten Sie immer das Produkt für eine professionelle Fugenabdichtung, optimale Verarbeitungseigenschaften und lange Lebensdauer.

Die Haftflächen (Fugenflanken) müssen tragfähig, trocken, staub- und fettfrei sein. Verträglichkeit des Dichtstoffes mit dem Untergrund prüfen. Falls erforderlich, die Haftflächen mit systemkonformem Primer oder Haftreiniger grundieren. Bitumenhaltige Untergründe sind als Haftgrund nicht geeignet. Garantien jeglicher Art sind vom Verarbeiter vor Arbeitsbeginn schriftlich abzulehnen. Dehnungsfugen sind wartungsbedingte Fugen nach DIN 52460. 

Nach der DIN 52460 gilt: „die Wartungsfuge ist einer starken chemischen oder physikalischen Einflüssen ausgesetzte Fuge, deren Dichtstoff in regelmäßigen Zeitabständen überprüft und ggf. erneuert werden muss, um Folgeschäden zu vermeiden.“

2. Abdecken der Fugenränder

Bei der Verarbeitung von Polyurethan-, MS-Polymer- und Thiokoldichtstoffen empfiehlt sich zum Schutz vor Dichtstoffanhaftungen die Verwendung eines Flachkreppbandes (z. B. Kreppband). Hierbei Fugenränder exakt mittels des Bandes beidseitig abkleben, Klebeband gut andrücken und sofort nach dem Abglätten entfernen.

3. Haftung von Dichtstoffen

Bei problematischen Werkstoffen oder schlechter Haftung (billige Acryl-Bade- und Duschwannen) muss der Untergrund mit einem Primer oder Haftreiniger grundiert werden, um eine dauerhafte Optimierung der Haftung des Dichtstoffes auf der Fugenflanke zu erzielen. Wahl der Grundierung gemäß Primer-Tabelle oder nach Rücksprache mit unserer Technik. Grundierung gut umrühren oder schütteln. Unverdünnt mit einem Pinsel oder Lappen (bei Haftreiniger) auf die trockenen und gereinigten Haftflächen auftragen und ablüften lassen. Die Ablüftezeiten entnehmen Sie dem Produkt-Etikett oder technischen Datenblatt.

Haftreiniger eignen sich besonders für Metalle aller Art und zeichnen sich durch eine Kombination aus Reiniger und Haftvermittler sowie eine kurze Ablüftezeit aus. Primer sind filmbildend und können nach der Aushärtung nicht mehr entfernt werden. Daher sorgfältig arbeiten und Fleckenbildung und Verunreinigungen vermeiden, insbesondere auf lösemittelempfindlichen Oberflächen.

4. Hinterfüllen von Silikonfugen

Meistens sind die Fugenöffnungen konstruktiv tiefer ausgelegt als notwendig und sind dadurch für eine dauerhaft funktionsfähige Abdichtung ungeeignet. Je nach Fugentyp gibt es verschiedene Hinterfüll-Produkte für alle Verwendungszwecke. Für Innen-, Fensteranschlussfugen sowie für alle Fugen, die nicht der DIN 18540 unterliegen, empfehlen wir Ihnen unsere offenzelligen DIMA H+HS Rundschnüre.

Für Fugenabdichtungen, die der DIN 18540 unterliegen, empfehlen wir Ihnen unsere DIMA PE-Rundschnüre, erhältlich als Voll- oder Hohlprofil. Bei Dehnfugenausbildung als Brandschutzfuge nach DIN 4102-A1 (F90-F180) empfehlen wir Ihnen unser geprüftes und bewährtes Produkt FEUER-FLEX Brandschutzfugenschnur (Verarbeitungsanleitung beachten). Als Vorfüller müssen die Produkte die Eigenschaft haben, eine Dreiflankenhaftung des Silikon zu vermeiden um den Dichtstoff in seinen Eigenschaften nicht zu beeinträchtigen. Der Hinterfüller ist entsprechend der Fugenbreite auszuwählen, d. h. offenzellige und geschlossenzellige Rundprofile mit einer Komprimierung von 25 % in der Fuge platzieren. Bei

Brandschutzfugenschnüren unbedingt die Ausführungsbestimmungen der Fugenbreiten beachten, um eine DIN-konforme Dehnfuge zu erhalten. PE-Rundschnüre nicht mittels scharfer Werkzeuge in die Fuge einbringen, um die Oberfläche nicht zu beschädigen (Gefahr von Blasenbildung). Wir empfehlen generell abgerundete Holzwerkzeuge.

5. Öffnen der Kartuschen/Folienbeutel

Bei Kartuschenverarbeitung: Kartuschenzapfen der Silikon-Kartusche oberhalb des Schraubgewindes abschneiden, Kartuschendüse je nach Fugenbreite schräg zuschneiden. Bei Beutelverarbeitung: Folienbeutel unterhalb des Metallclips abtrennen, Beutel in Metallrohr der Fugenpistole schieben, Beuteldüse je nach Fugenbreite schräg zuschneiden. Dichtstoff gleichmäßig und blasenfrei in die Fuge einbringen.

6. Glätten der Fugenmasse

Beim Abglätten von dauerelastischen Fugenmassen ist ein guter Kontakt mit den Haftflächen sicherzustellen. Bei Verwendung von Glättmitteln (wir empfehlen DIMA-Glättmittel) entstandene Wasserstreifen sofort nach dem Glätten entfernen, um dauerhafte Schlieren besonders auf empfindlichen Materialien zu vermeiden. Von der Verwendung von Haushaltsspülmitteln als Glättmittel ist generell abzuraten, da diese oftmals Zusätze enthalten, die Verfärbungen bzw. Beschädigungen der Dichtstoffoberflächen verursachen können. Bei Verwendung von ungeeigneten Glättmitteln erlischt unsererseits die Gewährleistung für DIMA-Dichtstoffe. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass kein Glättmittel zwischen Fugenflanke und Dichtstoff gelangt. Die Haftung des Dichtstoffes wird dadurch unterbunden. Zum Abglätten der Silikonfuge ein geeignetes Werkzeug verwenden. Diese erhalten Sie bei uns in großer Auswahl für alle Anforderungen.

Wie man einen guten Abzieher selber macht erfahren Sie hier: Abzieher selber machen.

7. Reinigung und Wartung von Dehnfugen

Die Fugen sind in regelmäßigen Abständen auf mechanische Beschädigungen, Ablösungen oder Schimmelbelastung zu überprüfen und gegebenenfalls auszutauschen (Wartungsfuge). Durch elektrostatische Aufladung wird Staub und Schmutz auf die Silikonoberfläche  angezogen. Die Reinigung der Silikonfuge muss deshalb unbedingt feucht erfolgen, da durch trockenes Abreiben Materialabrieb von der Oberfläche erfolgen kann. Bei der Auswahl von Reinigungsmitteln haushaltsübliche und milde Reiniger auswählen, da durch aggressive Reiniger die Fuge chemisch übermäßig belastet wird, was eine vorzeitige Sanierung zur Folge haben kann.

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Rundschnur

Rundschnur Hinterfüllprofile

Grundsätzliches

Um eine Drei-Flankenhaftung bei Silikon und Acryl zu vermeiden sind in Dehnungsfugen Rundschnur bzw. Hinterfüllprofile einzusetzen. Material und Stauchhärte sind abhängig von Einsatzgebieten.

Einsatzgebiete

Im gesamten Hochbau. Aber auch in KFZ und LKW kommen Rundrofile zum Einsatz. Mittlerweile werden Hinterfüllprofile auch zur Wärmedämmung vor allem in Dach und Keller eingesetzt bei undichten Fenstern, Rissen, etc.

Welche Rundschnur ?

Hängt ganz vom Einsatzgebiet ab. Da wir aus dem Bereich Fliesenverlegung kommen beschränke ich mich darauf.
In Bad und Dusche kommen vor allem die geschlossenzelligen Rundschnüre PE geschäumt zum Einsatz. Sie sind nahezu unverottbar und halten normalen Wasserbelastungen stand.
In den weniger belasteten Bereichen kommen auch die gelben und grauen offenzelligen Hinterfüllprofile zum Einsatz. Diese sind günstiger und lassen sich besser stauchen/quetschen.

Welche Dicke ?

Bei einer 3mm breiten Fuge empfielt es sich 5mm Rundschur zu verwenden, usw. Wenn die Fuge im hinteren Bereich breiter wird sollte man natürlich passend dickere verwenden. Hier ist es besser die geschlossenzelligen zu nehmen, da sie nach dem eindrücken in ihre ursprüngliche Form zurückwollen und so die breitere Fuge besser auffüllen.

Kamin und Ofen

Hier gibt es spezielle hochtemparaturverträgliche Rundschnüre aus Fiberglas. Diese werden z.B. in die Nut der Ofentüre geklebt. Für Glasscheibendichtungen des Backherdes sind sie nicht geeignet.

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Rundschnur Hinterfüllprofil 30mm

Acryl oder Silikon

Acryl oder Silikon. Unterschiede und Einsatzbereiche:

Acryl und Silikon gehören zu den gebräuchlichsten Dichtmassen im Baubereich. Beide werden sowohl von Profis als auch von Heim- und Hobby-Handwerkern verwendet. Es gibt verschiedene Produkte, die für den Innen- oder Außenbereich geeignet oder für besondere Anforderungen optimiert sind.

Aussehen und Konsistenz von Acryl- und Silikondichtmassen sind auf den ersten Blick ähnlich, doch zwischen den beiden Stoffen gibt es große Unterschiede.

Verwendungszwecke für Silikon und Acryl:

Acryl-Dichtmassen werden zum Füllen und Verschließen von Fugen z.B. Malerfugen, Ausbessern von Rissen, Spalten und kleineren Löchern verwendet. Wegen ihrer Klebkraft können sie auch zum Befestigen von Bauteilen genutzt werden. Da sie jedoch längst nicht so gut kleben wie beispielsweise Polymer- oder Montagekleber, funktioniert das nur bei leichten, kleinen und/oder wenig belasteten Bauteilen.

Silikon-Dichtmasse ist erste Wahl im Nassbereich von Küche, Sanitär und Bad. Ebenso im Außenbereich und bei Natursteinen. Hier werden vor allem Eck- und Bodenfugen im Fliesen- und Natursteinbereich mit der passenden Dichtmasse abgedichtet.

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Acryl Silikon

Fliesen auf alte Fliesen legen

Verlegen von neuen Fliesen auf den alten Belag:

Die Oberflächen müssen ordentlich gereinigt werden; Bei glasierten Oberflächen ist es zusätzlich nötig den Belag anzuschleifen, die Glasur aufzurauhen. Das geht am besten mit einem Hand-Betonschleifer.

Danach kann mit einem geeigneten Haftgrund der Voranstrich erfolgen. Nach ausreichender Trocknungszeit kann mit dem Fliesen legen begonnen werden.

Natürlich muss vorab darauf geachtet werden dass die Beläge lotrecht und ausreichend stabil sind.

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